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Highlights in Vietnam

Zu Beginn der Reiseplanung stellt sich natürlich die Frage: Was sollte ich auf meiner Reise durch Vietnam auf keinen Fall verpassen? Natürlich sind die Möglichkeiten, die sich dem Reisenden in Vietnam bieten äußerst vielfältig. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Highlights, die eine Reise so unvergesslich und einzigartig machen, aufgezählt. Maßgeblich für die Auswahl war vor allem der Einblick, den diese Aktivitäten in die vietnamesische Seele, die Kultur, das Essen und die Menschen ermöglichen.

Hoi An

Hoi An ist die wohl malerischste und charmanteste unter den vietnamesischen Städten mit gemütlichen Restaurants und bunten Lampions. Dieses beschauliche Städtchen hat sich vor allem durch die unglaublich hohe Anzahl von Schneidern (ca. 300) einen Namen gemacht. Diese fertigen innerhalb kürzester Zeit jedes Kleidungsstück, das man sich nur wünschen kann, nach Maß. Bevor Sie sich allerdings für einen Schneider entscheiden, sollten Sie auf Empfehlungen im Reiseführer vertrauen und sich durch Gespräche und Muster einen eigenen Eindruck von Qualität und Preis- Leistungsverhältnis machen.

Hier lohnt es sich zu handeln und nicht gleich beim erstbesten Angebot einzuschlagen. Generell gilt die Faustregel, dass man versuchen sollte, den genannten Preis um etwa 40% nach unten zu drücken. Reisende, die den genannten Preis ohne Wenn und Aber akzeptieren, werden von den Einheimischen abwertend als „fettes Huhn“ bezeichnet.

Ethnische Minderheiten in Sapa

Grüne Reisfelder soweit das Auge reicht, ethnische Minderheiten in traditionellen Gewändern, Ochsen, die mühevoll die Felder bearbeiten – das alles ist Sapa und noch vieles mehr.

Sapa, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im nordwestlichen Grenzgebiet zu China hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Touristenmagnet entwickelt. Das auf 1.600 Metern gelegene 37.000 Einwohner starke Städtchen liegt nicht nur malerisch in kräftiggrünen Reisfeldern, ganz in der Nähe befindet sich auch Vietnams höchster Berg, der Fansipan. Ursprünglich im Jahre 1922 als Bergstation eingerichtet, wurde Sapa zunächst als Luftkur- und Erholungsort von den Franzosen genutzt. Hier befanden sich eindrucksvolle Villen, die allerdings während der chinesischen Invasion von 1979 größtenteils zerstört wurden. Heute ist Sapa, der kälteste und nebligste Ort Vietnams, für Reisegruppen wie für Individualtouristen ein beliebtes Ziel.

Machen Sie einen Kochkurs

Allein der Gedanke, einen Einblick in die Geheimnisse der vietnamesischen Küche zu erhalten, die neu erkundeten Gaumenfreuden zu Hause auszuprobieren und den Liebsten zu servieren und sich somit vielleicht ein wenig Urlaubsgefühl und Fernweh zu bewahren, macht einen Kochkurs zu einer unvergesslichen Angelegenheit.

Kochkurse sind in Vietnam längst zu einer etablierten Touristen-Aktivität geworden und jede Kleinstadt bietet mittlerweile die Möglichkeit, aus erster Hand zu lernen, wie man die landestypischen Spezialitäten selbst zubereiten kann. Oft sind Kochkurse mit einem vorherigen Besuch auf dem Markt verbunden. Während die Zutaten für das bevorstehende Essen erworben werden, erläutert der Koch die vietnamesische Küche, zeigt traditionelle Speisen, Kräuter und Gewürze und lädt ein, hier und da mal zu kosten. Ein spannendes Erlebnis für alle Sinne!

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Lassen Sie sich bei einer Massage durchkneten

Eine Massage gehört zu den ganz besonderen Erlebnissen auf einer Reise durch Südostasien. Geschundene Füße und schmerzende Glieder werden hier verwöhnt und gehören schon bald der Vergangenheit an. Die vietnamesische Massage ist eine Kombination aus Aromatherapie und thailändischer Akupressur und wird sanfter als die thailändische Massage durchgeführt.

Massagen gibt es in Vietnam in jeder erdenklichen Preisklasse, von Wellness-Spas in Luxushotels bis hin zu günstigeren Massageläden am Straßenrand.

Sonnen, Palmen und Strand auf Phu Quoc

Diese traumhafte Insel mit kristallklarem Wasser, unberührten Korallenriffen und einsamen, weißen Stränden hat sich nicht nur unter Vietnamesen einen Namen als Bade- und Tauchparadies gemacht. Auch Touristen steuern seit Jahren die kleine Insel im äußersten Süden des Landes an und genießen das entspannte Strandleben.

Phu Quoc wird häufig mit Koh Samui oder Phuket verglichen. Da die Insel erst vor gut einem Jahrzehnt vom Tourismus entdeckt wurde, kann man hier noch verlassene, von Palmen gesäumte Strände, kristallklares Wasser und unberührte Tauch- und Schnorchelparadiese vorfinden.

Den vietnamesischen Alltag auf einem Markt erleben

Wo könnte man einen unverfälschteren Blick auf die vietnamesische Kultur, die landestypischen Produkte und Spezialitäten und das tagtägliche Miteinander bekommen als auf einem Markt?

Tauchen Sie ein in die engen Gässchen, die sich durch ein lebhaftes Labyrinth von überdachten Essens- und Verkaufsständen ziehen, in denen alles angeboten wird, was man sich vorstellen kann. Hier kann man traditionelle Kräuter und Gewürze, Textilien, Haushaltswaren ebenso erstehen wie Vögel, Affen oder Hühner.

Allein die Sinneseindrücke, die die ersten Momente beherrschen, in denen man in diese fremde Welt eintaucht, sind unbeschreiblich. Man meint geradezu, der Markt explodiere in der Fülle von Geräuschen und Gerüchen, die ebenso fremdartig sind wie undefinierbar. Die Geräuschkulisse wird beherrscht von lautstarken Gesprächen, dem Schreien der Händler, die ihre Waren feilbieten.

Haben Sie etwas gefunden, das Ihnen gefällt, so seien Sie mutig und probieren Sie gerne Ihr Verhandlungsgeschick aus! Die Kunst des Handelns wird – wie in den meisten Ländern der Mekong-Region – vielmehr als strategisches Geschick als das unnachgiebige Beharren auf den eigenen Preisvorstellungen angesehen. Schließlich gilt es, einen Preis zu finden, mit dem beide Verhandlungsseiten zufrieden sind.

 

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