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Kultur und Leben in Vietnam

Die Kultur und das Leben in Vietnam ist sehr bunt, vielfältig und lebendig. Kaum ein anderes Land hat an Gastfreundschaft und Herzlichkeit mehr zu bieten und ist dabei auch noch landschaftlich so abwechslungsreich. Von oben gesehen, soll das Land aussehen wie eine „Bambusstange mit zwei Reisschalen“, eher fruchtbar im Norden und Süden sowie karg und mit Gebirgszügen im Bereich dazwischen. Die zwei wohl berühmtesten Städte sind das ehemalige Saigon, das jetzt Thanh pho Ho Chi Minh (Ho-Chi-Minh-Stadt) heißt und die eher ruhige Stadt Ha Noi. In beiden Städten, wie auch im ganzen Land gibt es eine Kultur und Kunst, die stark durch chinesische Elemente geprägt ist, jedoch auch Einflüssen des mitteleuropäischen Kulturkreises unterliegt. Diese europäischen Einschläge kommen übrigens von der französischen Kolonialherrschaft. Die ursprüngliche Kultur der Vietnamesen ist dabei aber erhalten geblieben und variiert je nach Standort.

Benimmregeln auf Vietnamesisch

Die europäischen Sitten und Gebräuche unterscheiden sich grundsätzlich stark von den Asiatischen. Während zwar das Händeschütteln in Vietnam bereits durchaus gebräuchlich ist, sieht die Tradition ein Verneigen mit gefalteten Händen vor. Am Strand ist es nicht üblich, „oben ohne“ zu laufen, die Frauen tragen Badeanzüge oder Panty und T-Shirt. Als sehr unhöflich wird es empfunden, wenn mit dem Finger auf andere Menschen gezeigt wird. Betritt man ein Wohnhaus, sollte man auf jeden Fall die Schuhe ausziehen.

In Ganz-Südostasien, nicht nur in Vietnam, sollte man die Verhaltensregeln beachten
In Ganz-Südostasien, nicht nur in Vietnam, sollte man die Benimmregeln beachten

Vietnamesische Literatur

Je nach Zeit und Herrschaftsform war die vietnamesische Literatur unterschiedlich geprägt. Während in der Frühzeit der vietnamesischen Literatur die Einflüsse der chinesischen Literatur und des Buddhismus stark waren, ging sie während des Indochinakrieges bis zum Ende des Vietnamkrieges fast unter. Als der Vietnamkrieg zu Ende war, diktierte die kommunistische Regierung die Literatur weitestgehend. Schriften wurden gern für die Heroisierung der eigenen Soldaten und für Propagandazwecke missbraucht. Erst seit den Achtzigern kommt die vietnamesische Literatur durch Schriftsteller wie Nguyen Huy Thiep, Le Luu und Ma Van Khang wieder zu voller Blüte.

Auch in Vietnam kann man das Leben genießen
Vietnamesische Literatur

Genuss à la Vietnam

Vietnamesen beschäftigen sich gern und viel mit ihrer sehr frischen Küche. Sie diskutieren und streiten sich leidenschaftlich über die richtige Zubereitung oder das bessere Rezept. Tatsache ist, nirgendwo wird man frischere Speisen angeboten bekommen. Ob nun frischen Hummer, diverse Nudelsuppen oder Krabben, alles wird frisch zubereitet und serviert. Es kann sogar vorkommen, dass die eifrige Fischerin ein Geschäft am Strand wittert und dem Strandbesucher flugs frischen Fisch zubereitet. Na dann bon appétit!

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Feste feiern in Vietnam

Wie Vieles in Vietnam entstammen auch die Feste dem Chinesischen. Das neue Jahr begrüßen die Vietnamesen mit dem Fest „Tet“, welches gleichzeitig auch das wichtigste Fest des Landes ist. Traditionell ist es bedeutend, das neue Jahr mit neuer Kleidung und einem sauber geputzten Heim zu begehen. Bunt und lebendig sowie auf jeden Fall interessant für Menschen aus aller Welt. Das Leben und die Kultur in Vietnam sind somit immer eine Reise wert.

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