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Die Top-Sehenswürdigkeiten von Vietnam

Ein so großes, geschichtsträchtiges Land wie Vietnam kann natürlich mit einer Menge Sehenswürdigkeiten aufwarten. Wer in einer Woche von Hanoi im Norden nach Saigon im Süden hetzt, tut sich selbst keinen Gefallen, denn Vietnam entfaltet seinen Reiz häufig erst auf den zweiten Blick.

Die Top-Sehenswürdigkeiten im Norden

Erstes Ziel vieler Vietnam-Besucher ist die Hauptstadt Hanoi im Norden am Roten Fluss (Song Hong). Zu ihren größten Sehenswürdigkeiten gehören die Reste der 1.000-Jahre alten Zitadelle Thang Long, die malerische Altstadt am Hoam Kiem-See und der Literaturtempel, das wichtigste Heiligtum des Landes mit seinen 82 Stelen. Ein weiterer touristischer Anziehungsort ist das Mausoleum des Revolutionsführers Ho Chi Minh, in dessen Nähe sich auch die Einsäulenpagode befindet. Bei der heutigen Pagode handelt es sich um einen Nachbau des Originals von 1049.

Der Schildkrötentempel in Hanoi ist nachts auf jeden Fall ein lohnenswertes Fotomotiv.
Der Schildkrötentempel in Hanoi ist nachts auf jeden Fall ein lohnenswertes Fotomotiv.

Hanoi ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die berühmte Halong Bay mit ihren bizarren Felsformationen. Von einer Tagestour mit kurzer Bootsfahrt in der Bucht bis zu mehrtägigen „Kreuzfahrten“ ist alles möglich. Neben der Bucht selbst gibt es sehenswerte Tropfsteinhöhle und malerische Inseln wie Cat Ba.

Beliebt bei Aktivurlaubern sind die Provinzen Ha Giang und Sapa im hohen Norden, wo zahlreiche Trekking-Touren in die Berge und zu den Dörfern der ethnischen Minderheiten in der Region angeboten werden. Sapa ist bekannt für seine schönen Reisterrassen und den Nationalpark Hoang Lien, zu dem auch der höchste Berg Vietnams gehört, der 3.143 Meter hohe Fansipan.

Geschichtsinteressierte Besucher reisen gerne noch weiter nach Dien Bien Phu, wo die Truppen der Vietminh den französischen Kolonialherrschern 1954 die entscheidende Niederlage beibrachten. Von Dien Bien Phu ist auch die Weiterreise nach Laos möglich.

Im nördlichen Vietnam finden sich auch einige der wichtigsten Tempel des Landes, darunter die Dau Pagode in Thuan Tanh und die prächtige Keo-Pagode in Vu Thu, die auf das 11. Jahrhundert zurückgeht. Einen Ausflug wert ist auch der herrliche Komplex der Huong-Pagode in der Provinz Hatay südlich von Hanoi.

Was sollte man sich in Zentralvietnam anschauen?

Die touristische Region Zentralvietnam umfasst die Kaiserstadt Hue mit den Resten der alten Zitadelle und den Grabstätten der vietnamesischen Kaiser und die zum Weltkulturerbe erklärte Stadt Hoi An weiter südlich. Zwischen Hue und Da Nang liegt der berühmte Wolkenpass von Vietnam, eine landschaftlich herrliche Gegend, die zugleich als „Wetterscheide“ den kühleren Norden vom tropischen Süden trennt. Nicht weit entfernt liegt ein weiteres Weltkulturerbe, die uralten Ruinen von My Son, der Hauptstadt des Reiches Champa, das im frühen Mittelalter das heutige Vietnam dominierte.

Von Hue werden täglich Ausflüge in die Demilitarisierte Zone (DMZ) angeboten, die während des Vietnamkrieges die Grenze zwischen dem kommunistischen Norden und dem westlich orientierten Süden darstellte. Dabei werden Orte wie der 1969 hart umkämpfte Hamburger Hill, Khe Sanh und die Tunnel von Ving Moc besucht.

Was hat der Süden des Landes zu bieten?

Die Region um Nha Trang und Da Lat wird manchmal noch zu Zentralvietnam und manchmal schon zum Süden gezählt. Neben den herrlichen Stränden von Nha Trang gibt es hier weitere sehenswerte Sehenswürdigkeiten zu sehen wie die Cham-Ruinen in Phan Rang und die schöne Region um Da Lat, das die französischen Kolonialbeamten zu ihrer Sommerresidenz im kühlen Hochland ausbauten. Auch heute noch ist Da Lat ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge aus dem heißen Saigon mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Wasserfällen und Seen. Bekannt ist auch das „verrückte Haus“ der Architektin Dang Viet Na.

Die Metropole Saigon fehlt natürlich auf keiner Vietnamreise, auch wenn sie wenige „echte“ Sehenswürdigkeiten bietet – allein der chaotische Charme dieser ausgesprochen dynamischen Stadt begeistert jeden Besucher. Lohnenswert ist ein Bummel über die Allee Dong Khai, die vom französischen Opernhaus zum Saigon River führt und ein Blick auf weitere herrliche Gebäude der Kolonialzeit wie die Kirche Notre Dame, das alte Postamt und das Rathaus im Zuckerbäckerstil. Zu den besten Museen gehören das historische Museum der Stadt, das die Geschichte Vietnams erzählt, das Revolutionsmuseum und das – sehr einseitige – Kriegsopfermuseum.

Saigon ist der beste Ausgangspunkt für Ausflüge in das Mekong-Delta mit seinen weitverzweigten Wasserstraßen. Ein „Muss“ ist auch die beliebte Tagestour zu den Vietcong-Tunneln von Cu Chi und der Hauptkirche der vietnamesischen Cao Dai-Sekte.

Zum Abschluss der Vietnamreise empfehlen sich dann einige entspannte Tage am langen Sandstrand von Mui Ne oder auf der schönen Urlaubsinsel Phu Quoc.

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